Giny Laroche
“Nichts ist so mächtig, wie eine Idee, deren Zeit
gekommen ist”.
Victor Hugo
Mitgründerin, Geschäftsleitung, Strategie, Beratung, Förderung, Begleitung, Innovation Lab, Fachdozentin
Giny Laroche bewegt sich mühelos zwischen verschiedenen Welten, Perspektiven und Kulturen und liebt es, Brücken zwischen diesen zu bauen. Mit einem Hintergrund in Politikwissenschaft und Kulturmanagement sowie Aus- und Weiterbildungen in Sterbe- und Trauerbegleitung, Innovationsförderung, territorialer Entwicklung, spiritueller Prozessbegleitung, Coaching und Schamanismus, hat sie ein tiefes Verständnis für das Zusammenspiel von politischen, sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und spirituellen Aspekten entwickelt.
Ihre berufliche Laufbahn, die sich über viele Jahre in Luxemburg erstreckte, umfasst bedeutende Positionen, darunter die als Bezirksmanagerin, als nationale Beraterin für Ko-Kreation und soziale Kohäsion und Leiterin des Ministerbüros der Kulturministerin. Giny Laroche hat mehrfach regionale, nationale und internationale Projekte, Leitbilder und Strategien designt und implementiert, wovon einige national wie international als Best Practice Anerkennung fanden. In Luxemburg hat sie eine erfolgreiche Boutique-Beraterfirma für kollaborative Innovation mitbegründet, in der sie auch heute noch in beratender Funktion tätig ist. In der Schweiz hat sie zwei Start-up Firmen rund um das Thema Sterben, Tod und Trauer gegründet, darunter die Akademie für bewusstes Leben und Sterben. Auch als Mitglied des European Innovation Council SME Jury bei der Europäischen Kommission bringt sie weiterhin ihre Expertise ein.
Die (Mit)Gründung der Akademie für bewusstes Leben und Sterben ist Giny’s Antwort auf ihre persönliche und berufliche Erfahrung(en) und drückt ihren tiefen Wunsch nach lösungsorientiertem Denken und Handeln im Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen aus.
Ihre frühere jahrzehntelange ausgeprägte Todesangst (Thanatophobie) hat ihr gezeigt, wieviel Lebensangst sich hinter der Furcht vor Tod und Sterben verbirgt. Und im Umkehrschluss wieviel Ängste und Traumata entstehen können durch einen nicht wertschätzenden und offenen gesellschaftlichen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer. Als Mutter von einem Sternenkind durfte sie sich mit Verlust und entrechteter Trauer auseinandersetzen. Durch die Folgen sexuellen Missbrauchs in der Kindheit, galt sie als Jugendliche und junge Erwachsene Suizid gefährdet.
Mit der Akademie für bewusstes Leben und Sterben hat sich nun dafür entschieden, diese für sie so wertvollen Lebenserfahrungen rund um die Themen Sterben, Tod, Verlust und Trauer, mit ihrer beruflichen Expertise und Erfahrung zusammenzubringen, um Wandel zu bewirken.
So setzt sie sich nun, gemeinsam mit Julia Cattai und einem nicht minder engagiertem Team, dafür ein das Sterben aus den gesellschaftlichen Hinterzimmern der Welt auf die Lebensbühne zu holen. Tabus rund um Tod und Trauer zu brechen und einen offenen und wertschätzenden Umgang damit herbeizuführen.
Giny Laroche ist fest davon überzeugt, dass durch die Zusammenführung von Bildung, Innovation, Beratung, Berufsförderung und Begleitung von Betroffenen, wichtige Treiber zusammenkommen um einen grundlegenden Wandel im gesellschaftlichen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer zu bewirken und ein respektvolles und würdiges Bewusstsein darüber zu verankern.
Persönlich weiss sie mit ihrer offenen, warmen und wertschätzenden Art, ihrer Überzeugungskraft und Engagement zu berühren und zu inspirieren. Als hochsensible und hochsensitive Person, verinnerlicht sie den Respekt vor jeglichem Leben und seinen Übergängen.
In der Akademie wirkt Giny Laroche, gemeinsam mit Julia Cattai in der Geschäftsleitung, zudem zeichnet sie verantwortlich für die Gestaltung und Moderation des Innovation Lab, kümmert sich um Kommunikation und Marketing, bringt ihre jahrelange internationale Expertise in der Beratung und in den Förderprogrammen mit ein und wirkt als Bildungsgangsleiterin und Fachdozentin in manchen Lehrgängen.
Detaillierte Informationen über ihren beruflichen Lebensweg finden Sie hier.